Aroma-Visualisierung aus Community-Verkostungen
Enmore Flensburg Rum Company Guyana MEC 1992
Bleistiftspäne, in Kokosbutter gebraten, frische Farbe, Pflaumen, Zeder und verbrannter Karamell – dieser 27-jährige Enmore von 1992 geht eher tief und dunkel als fruchtig. Kaffee, Kakao, Leder und Tabak türmen sich auf, und bei 59,8 % sitzt der Alkohol überraschend gut. Die wiederkehrende Note ist eine karamellige Bitterkeit im Abgang, die die meisten lieben und einige grenzwertig finden. Schwer, ölig, unverkennbar Demerara.
Die Community sagt- Tiefer Demerara-Charakter
- Gut integrierter Alkohol
- Grenzwertig bitterer Abgang
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Wie schmeckt Enmore Flensburg Rum Company Guyana MEC 1992?
Aggregiert aus 64 Community-Bewertungen.
Dunkler, holziger Enmore mit bitterer Note Tief geliebt als dunkler, würziger Guyana. Kaffee, Pflaume, Zeder und Tabak über einem gut gezähmten 59,8 %. Die einzige wiederkehrende Kritik: eine Bitterkeit im Abgang, die manche als grenzwertig bezeichnen.
Für Fans dunkler Demerara, die holzigen, bittersüßen Rum mit hohem Alkoholgehalt mögen
Nicht geeignet für alle, die fruchtige, süße oder unkomplizierte Rums suchen
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Wie wird Enmore Flensburg Rum Company Guyana MEC 1992 bewertet?
Die 0–10-Skala von RumX ist streng: 8,9 liegt im „Sehr gut“-Band. 98 % der Taster bewerten ihn mit „Gut“ oder besser, nur 1 % unterdurchschnittlich. Zur vollständigen Bewertungsskala →
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Community-Stimmen
Was sagt die Community?
2 % bewerten ihn zwischen 6 und 8. 19 ausgewählte Erfahrungsberichte aus 64 Community-Bewertungen. Die komplette Liste findest du in unserer App.
Bewertung von Johannes
Hilfreichste positive Bewertung
Sehr guter MEC mit grenzwertiger Bitterkeit im Abgang. Mit der Zeit gefällt er mir immer besser! Schöne Komplexität!
Bewertung von crazyforgoodbooze
Hilfreichste gemischte Bewertung
spannender enmore, sehr dunkel und würzig, mir persönlich etwas zu bitter.
Bewertung von lukasdrinkinghabits
Der beste dunkle Demerara, den ich kenne. Die dunkle Karamellfärbung liegt schwer auf dem Rum: Melassesirup, verbrannter Zucker und verkohltes Fass. Daneben ist das ist Rum gewordene Dörrpflaumen mit Bratensauce, etwas Kaffee, Kakao und dazwischen immer eine leichte Pflanzlichkeit, die als leicht parfümierter Pfeifentabak im Mund aufschlägt und sich im Abgang zu Eukalyptus entwickelt. Der Alkohol ist fantastisch eingebunden. Im Abgang ist mir die Bitterkeit des Karamells etwas zu präsent, aber ansonsten für meinem Geschmack nahe an der Demerara Perfektion.
Bewertung von Jakob
In der Nase zum Verlieben - Guyana-Essenz mit toller Tiefe. Am Gaumen und im Abgang nicht mehr ganz auf demselben Level, da ein Ticken Komplexität für allerhöchste Weihen fehlt. Im Direktvergleich mit anderen Enmores aus 1992 zudem auf der etwas ungestümeren Seite, etwas würzig-intensiver im Abgang. Nichtsdestotrotz auf bemerkenswertem Qualitätsniveau angesiedelt.
Bewertung von Thomas Wille
Einer meiner ersten Rums die ich verkosten durfte. Holt mich immer noch voll ab. Schön
Bewertung von Thunderbird
Oh ja, der ist ja mal richtig gut! Vom Gaumen bis zum Abgang ein volles Geschmackserlebnis! Er bietet genau das Aromenprofil, welches man bei dem Alter und Mark erwartet! Auch den Fasseinschlag halte ich noch für gut vertretbar! Sehr lecker!
Bewertung von Frank
Was für eine schöne, intensive Nase. Würzig, altes Zedernholz oder noch besser: uralter, harziger Holzdachboden. Mokka mit einem Stück Schokolade und einem Sahnebonbon. Sehr braun und süßlich. Und etwas künstliches wie Seife und Politur. Dazu getrocknete Orange und Rosine. Auch am Gaumen überwiegt eine wunderschöne würzig-röstige Holznote, sehr dunkel, wie Zedernholz. Kräftig und intensiv. Irgendwas getrocknetes, am ehesten Dörrpflaume. Tabak, Leder und Holzsäure. Mokka sich an Gaumen. Im Abgang Leder-Tee, wenn's den geben würde... Finde den einfach nur gut!!! Auch nach dem zweiten Mal des Probierens.
Bewertung von Serge
Schön komplexer Versailles, der sich von Nase und Antrunk von Fruchtigkeit, Leder, Kakao und verbranntem Zucker schön hin zu einer sehr feinen Bitternote entwickelt. Wer es gerne etwas bitterer mag (nicht zu bitter, er ist wirklich noch im Rahmen), der wird diesen Versailles schätzen. Froh, dieses Sample mit bestellt zu haben 👌
Bewertung von RumTaTa
Das ist eine wundervolle Farbe im Glas: dunkles Rotbraun! Nase: Hier kündigt sich ein Schwergewicht an: intensive Noten von getrockneten Pflaumen, Zedernholz und Eukalyptus! Keine Spur von alkoholischer Schärfe. Am Gaumen schwer und sehr intensiv. Weniger fruchtig, dafür leicht ins bitter-süße gehend: Kakao, Kaffee, Lakritz- die typischen Marker für alte Guyana Rums. Aber hier in einer hervorragenden Ausgewogenheit! Nachklang: bitter aber nicht zu bitter, sehr lang, Harz erscheint kurz. Das ist ein Rum bei dem ich wohl mit Leichtigkeit bei jeder Verkostung etwas Neues entdecken kann und solche Abfüllungen liebe ich besonders!
Bewertung von Agricoler
Dunkel, kräftig, würzig. Kein Rum für jeden Tag, aber unglaublich intensiv.
Bewertung von The Rock
Für mich ein sehr gutes Enmore. Der dezente Bleistiftminengeschmack gepaart mit komplexen fruchtigen Rumaromen. Einfach lecker.
Bewertung von Kevin Sorensen 🇩🇰
In der Nase ist er ausgewogen und intensiv mit Gewürzen, Trockenfrüchten, Karamell/Toffee und einem Hauch von Kaffee und Politur, am Gaumen ist er intensiv und würzig mit Trockenfrüchten und Schokolade, gefolgt von gerösteter Eiche und Tabak, der Abgang ist lang und leicht bitter mit einer würzigen und kräuterigen Note.
Bewertung von DosenZorn
Probiert als 2cl Sample. Wow, sowohl Geruch, als auch Geschmack sind wundervoll und intensiv. Pflaume, Holz, Kakao, Espresso und Tabak harmonieren zusammen super toll. Einziger Kritikpunkt: ein länger anhaltender Abgang wäre toll, aber das ist Jammern auf hohem Niveau.
Bewertung von Nivius
Ne ziemlich tolle Mischung aus Bleistiftspähnen, Holz, Tabak, dunklen roten Früchten, Kakao, Karamell, einer leichten Bitterkeit, die sich aber super in den Rum integriert, Anis, Kräuter. Ein Demerara, der schön viele Facetten Guyanas in sich vereint und dadurch sehr komplex und gleichzeitig intensiv ist.
Bewertung von MarcT
Wow! Ich hatte noch nie einen Rum mit dieser Menge an Malz und Erde im Geschmack, beeindruckend. Er ist sehr holzig (habe das Alter vor der Verkostung nicht überprüft) und benötigt Wasser und viel Luft, um sich zu öffnen und ein wenig süßer und fruchtiger zu werden, auch wenn es nicht viel ist. Ich bin mir nicht sicher, ob die Bitterkeit vom Alter oder von verbranntem Karamell herrührt. Der Alkohol ist präsent und beißt ein wenig, aber er ist nicht schlecht. Ein schönes Erlebnis, aber nicht für jeden Tag geeignet.
Bewertung von cigares
Eine typische Enmore-Nase mit altem, lackiertem Holz, Pflaumen, Trockenfrüchten und Leder. Aber auch Frische mit trockenen Kräutern, Menthol und einem Hauch von Politur. Das Holz ist im Mund sehr präsent, aber auch hier sorgt eine schöne Frische für Ausgewogenheit. Danach kommen Trockenfrüchte, Pflaumen und Politur. Der Abgang ist ausgewogen und verlängert sich mit Trockenfrüchten, Holz und pflanzlicher Frische. Die Bitterkeit entwickelt sich zunehmend.
Bewertung von Oliver
Der Flensburger hat die Intensität, die ich beim Kill Devil vermisst habe. Der Alkohol ist nicht ideal eingebunden. Insgesamt macht der Kill Devil jedoch wegen seiner Komplexität das Rennen.
Bewertung von Mentalo
Qualitativ ein sehr guter Rum. Alkohol ist sehr gut eingebunden, schöne Komplexität. Verbranntes Karamell, Kaffee, Holz, Süßholzwurzel, Tabak. Die Bitternoten sind mir persönlich, aber zu ausgeprägt bzw. es fehlen die fruchtigen Noten, die das bittere etwas ausgleichen.
Bewertung von Pavel Spacek
... Enmore - Antriebsbrenner, jetzt nur noch ein funktionierendes Destillationsgerät. Anscheinend die einzige Holzbrennerei der Welt, die sehr beliebt ist. Die Enmore-Rums haben ein Aroma von Asche, Leder und schwerem Holz, das vor allem Whiskey-Liebhaber begeistern wird. Und wenn der Hersteller nach traditioneller guyanischer Art dem Rum ein wenig Melasse hinzufügt, hat man einen einzigartigen, sehr charakteristischen und schweren Rum in der Flasche. Einer meiner Favoriten.
Keine Bewertungen in dieser Auswahl.
Expertenbewertungen
3 Kritiker haben ihn bewertet, im Schnitt 8,9/10. Rezensionen von RumX-Blog-Partnern, unabhängige Experten, die diesen Rum probiert, bewertet und beschrieben haben.
Expertenbewertung von Single Cask Rum
Vollständige Review lesen →Expertenbewertung von Rob Bauer
Vollständige Review lesen →NoseEHP mit Trompeten! Was?! Vom Geruch her ist er viel näher an Rums aus der Enmore Coffey Still als aus der Versailles Still. Bedeutet: Viele Bleistiftspäne, aber in Kokosnussbutter und frischer Farbe gebraten, zusammen mit Maniok, grünen Bananen, Schafgarbe, frisch geschnittenem Zuckerrohr und erdigen Wurzeln, was eine fiebrige Dschungelatmosphäre erzeugt (Vorsicht, wir reden hier nicht von einer verrückten und hellen jamaikanischen Funkiness). Er steht nicht auf einer Stufe mit den legendären Port Mourants aus den 60er oder 70er Jahren, aber man bekommt einen intensiven Eindruck von der tiefen und erdigen Dunkelheit, die nur Rums aus Demerara erzeugen können. Vor allem jene, die aus den drei einzig existierenden Greenheart-Holzdestillierapparaten tropften. Gaumen Beeindruckend, wie geschmeidig und ausgewogen er ist, wenn man die hohe Stärke bedenkt. So rund, dunkel und kräuterig, mit einer starken, aber nicht vorherrschenden Bitterkeit von Espresso und Getreidekaffee. Einige getrocknete Pflaumen und Datteln und geräucherte Sardellen sind auch Teil der Delegation. Der Körper ist superschwer (womit wir wieder bei der Versailles Single Pot Still wären) und schmeckt fast tropisch gereift. Er ist nicht wirklich komplex, aber sehr ölig und spitz. ғɪɴɪsʜCiao ragazza! Wir fühlen uns wie nach einem langen und zufriedenstellenden Besuch in einem gemütlichen italienischen Café, mit Kakao, Cantuccini und zerstoßenen Kaffeebohnen überall. Dieser Abschluss gefällt uns sehr gut!
Expertenbewertung von Rob Bauer
NoseEHP mit Trompeten! Was?! Vom Geruch her ist er viel näher an Rums aus der Enmore Coffey Still als aus der Versailles Still. Bedeutet: Viele Bleistiftspäne, aber in Kokosnussbutter und frischer Farbe gebraten, zusammen mit Maniok, grünen Bananen, Schafgarbe, frisch geschnittenem Zuckerrohr und erdigen Wurzeln, was eine fiebrige Dschungelatmosphäre erzeugt (Vorsicht, wir reden hier nicht von einer verrückten und hellen jamaikanischen Funkiness). Er steht nicht auf einer Stufe mit den legendären Port Mourants aus den 60er oder 70er Jahren, aber man bekommt einen intensiven Eindruck von der tiefen und erdigen Dunkelheit, die nur Rums aus Demerara erzeugen können. Vor allem jene, die aus den drei einzig existierenden Greenheart-Holzdestillierapparaten tropften. Gaumen Beeindruckend, wie geschmeidig und ausgewogen er ist, wenn man die hohe Stärke bedenkt. So rund, dunkel und kräuterig, mit einer starken, aber nicht vorherrschenden Bitterkeit von Espresso und Getreidekaffee. Einige getrocknete Pflaumen und Datteln und geräucherte Sardellen sind auch Teil der Delegation. Der Körper ist superschwer (womit wir wieder bei der Versailles Single Pot Still wären) und schmeckt fast tropisch gereift. Er ist nicht wirklich komplex, aber sehr ölig und spitz. ғɪɴɪsʜCiao ragazza! Wir fühlen uns wie nach einem langen und zufriedenstellenden Besuch in einem gemütlichen italienischen Café, mit Kakao, Cantuccini und zerstoßenen Kaffeebohnen überall. Dieser Abschluss gefällt uns sehr gut!
Eckdaten von Enmore Flensburg Rum Company Guyana MEC 1992
Ein Pot-Still-Rum aus Guyana, abgefüllt von Oldman Spirits GmbH, mit 59,8%.
Community-Käufe
28 Flaschen geloggt von 25 Sammlern.
Trinker & Sammler.
25% geöffnet, 3 ausgetrunken und nachgekauft.
Was kostet Enmore Flensburg Rum Company Guyana MEC 1992?
Die Community zahlte 200–286 €.
Aktueller Bestpreis: 370,00 € – über der üblichen Community-Spanne.
Was Mitglieder tatsächlich für ihre Flaschen bezahlt haben. Eine typische Spanne, nicht der aktuelle Shop-Preis. Vollständiger Preis- & Sammelverlauf in RX+ →
28 gekauft · 64 verkostet · 35 Wunschliste · Stand
Über die Destillerie Enmore
Die Destillerie Enmore befindet sich in Guyana. Rums von Enmore wurden 4.653 mal mit einem Durchschnitt von 8.8/10 bewertet.
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Oliver · GründerVon Rum-Liebhabern, für Rum-Liebhaber
Ich bin Oliver, und RumX begann 2018 als kleines Herzensprojekt in Stuttgart, damals unter dem Namen Rum Tasting Notes.
Was als mein digitales Verkostungstagebuch begann, ist heute die umfangreichste Plattform für Rum-Fans weltweit, getragen von einem kleinen Team mit Jakob, Lukas und Katharina, dazu Robert, der uns als Freelancer unterstützt. Wir verbinden die kollektive Intelligenz unserer Community mit einem integrierten Marktplatz, damit du mit Vertrauen wählen kannst, ohne Papierkram, Umwege oder Fachjargon.
Oliver, Stuttgart
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