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Saint James Les Éphémères - N°6 2006
‚So fruchtig und spaßig‘, fasst ein Mitglied zusammen, und genau das zieht hier: geröstete Ananas, kandierte Orangenschale und Banane vorneweg, dann übernehmen Saint James Holz, Kakao und Gewürze. Die 16-jährige Fassstärke zeigt sich als Pfeffer und trocknende Tannine. Gib ihm Luft. Einige Verkoster finden ihn bitter und eindimensional im Vergleich zur Nr. 1 der Serie, aber die orangige Nase überzeugt viele.
Die Community sagt- Orangenschalen-Nase
- Reife tropische Früchte
- Aber: Bitter, tanninhaltig
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Wie schmeckt Saint James Les Éphémères - N°6 2006?
Aggregiert aus 158 Community-Bewertungen.
Fruchtiger Agricole, der holzig und tanninhaltig wird Geliebt für seine fruchtige, orangenschwere Nase, obwohl der Gaumen holzig, tanninhaltig und leicht bitter wird. Einige bewerten ihn unter Nr. 1; wenige nennen ihn eindimensional. Braucht Luft.
Für Fans gereifter Agricoles, die fruchtbetonte, holzige Fassstärke mögen
Nicht geeignet für Einsteiger und alle, die von Holz, Tannin oder Bitterkeit abgeschreckt werden
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Wie wird Saint James Les Éphémères - N°6 2006 bewertet?
Die 0–10-Skala von RumX ist streng: 8,5 liegt im „Sehr gut“-Band. 98 % der Taster bewerten ihn mit „Gut“ oder besser, nur 0 % unterdurchschnittlich. Zur vollständigen Bewertungsskala →
Community-Stimmen
Was sagt die Community?
90 % bewerten ihn mit 8 oder höher. 48 ausgewählte Erfahrungsberichte aus 158 Community-Bewertungen. Die komplette Liste findest du in unserer App.
Bewertung von Gunnar Böhme "Bauerngaumen" 🤓
Hilfreichste positive Bewertung
Hmm, ketzerische Frage: Könnte es eventuell sein, dass dieser Rhum im euphorischen Überschwang angesichts eines perfekt für Sammler aufbereiteten vierteiligen Sets allgemein etwas überbewertet wird? 🤔 Zu viel Vorschusslorbeer? Ich musste ihn mir jedenfalls erst schöntrinken. 😳 Nachdem an der Nase noch die für mich typischen Noten nach gekalkter Wand dominieren, lässt der Rhum am Gaumen fast alles vermissen, was mich am 1. Release der Reihe noch fasziniert hat. Einzig nach hinten raus, beim Abgang, kommt noch eine gewisse würzige Kraft, die etwas für den beliebig wirkenden Eindruck am Gaumen entschädigt. Trotzdem kein Vergleich mit dem göttlichen No. 1, eher mit dem auch schon schwächelnden No. 7 (auch wenn ein direktes Crosstasting noch aussteht). Hätte ich nicht gedacht. Schlechte Tagesform? Update 2023-04-14: Nee, an schlechter Tagesform liegt es nicht. 🤷♂️ Heute direkt gegen den schon legendären Les Epheméres No. 1 verkostet. Die No. 6 kann geringfügig Boden gutmachen (80 statt 78 Punkte), kann der No. 1 aber nicht das "Wasser" reichen, bleibt irgendwie eindimensional. Update 2024-02-11: Noch einmal parallel zum Saint James/Excellence Rhum (RX18129) aus demselben Destillationsjahr verkostet. Resultat wie erwartet: Les Ephemeres No. 6 ist dem Rhum von Excellence Rhum in keiner Weise gewachsen. Er hat an der Nase heute zumindest anfangs merkwürdigerweise einen unangenehmen Geruch nach minderwertigem Klebstoff und am Gaumen eine unpassende Schärfe, der Agricole wirkt insgesamt unrund - wohlgemerkt alles im direkten Vergleich zum RX18129. Singulär verkostet schnitte er mit Sicherheit besser ab. Es bleibt bei 80 Punkten.
Bewertung von crazyforgoodbooze
Hilfreichste gemischte Bewertung
Etwas enttäuschend. Zu bitter und scharfkantig, dazu diese sehr intensive Muskatnussnote, insgesamt ziemlich pelzig und sauer. Leider überhaupt nicht mein Fall...
Bewertung von Mike H.
81 Punkte. Als ich diesen Rum auf dem Rhumfest verkostete, lag meine Note bei 82 Punkten. Die schwächste Veröffentlichung in der Serie so weit.
Bewertung von Kevin Sorensen 🇩🇰
#4153 Diese Version macht sich auch ganz gut, wenn sie eine Weile ruht. Geröstetes Holz mit schönen Früchten und Gewürzen. Gute Balance zwischen den Elementen, auch der ABV ist gut integriert. Zieht wirklich schöne Vorhänge im Glas und das leere Glas hat etwas Schokolade und leichtes Gras. Preis zu Qualität ist meiner Meinung nach sehr gut.
Bewertung von mto75
heute den #1 #7 und #6 im direkten Vergleich. Beim 7 und 6 sticht der Alkohol ein wenig mehr an der Nase als beim 1. Der ABV der drei ist nicht nennenswert unterschiedlich, bzw beim 1 sogar ein wenig höhrer als bei den anderen beiden. Vielleicht liegt es an der längeren Lagerung des 1, oder schlicht an der Tatsache dass der 1 schon mehr oxidiert ist in der Flasche. Auch der 7 gefällt mir gut, aber im Vergleich der drei punket der 1 doch klar am höchsten. Der 7 und 6 sind dagegen gleichauf.
Bewertung von Thunderbird
Der Dritte im Bunde…und er gefällt mir recht gut, er lässt sich mit einer gewissen Leichtigkeit genießen . An der Nase recht unauffällig mit einer angenehmen Fruchtnote, am Gaumen ein Wechselspiel aus Frucht, Holz und Gewürz , letzteres dominiert auch den Abgang. Er braucht jedoch Zeit im Glas
Bewertung von Rodolphe
Auf dem Rumfest schnell probiert, daher sollte man es noch einmal versuchen. Für mich zwischen 1 und 7. Also sehr schöne Agricole sehr gut gemacht. Aber ich persönlich würde mir für den gleichen oder ähnlichen Betrag lieber etwas anderes kaufen (Neisson XO oder Single Cask HSE). Ich bin kein Sammler, das muss der Grund sein 😉.
Bewertung von Maxime Clr 🇫🇷
Eine Bombe, die auf dem Rumfest verkostet wurde und dem kurzlebigen 1 sehr nahe kommt. EDIT: Fabelhafte Nase, sehr SJ-typischer Mund auf Holz. Aber sehr guter Kiel
Bewertung von LukaŽiga
8,6: In der Nase treffen frischer Zuckerrohr, erdige, mineralische und wachsige Noten, Sandelholz mit schwarzem Pfeffer sowie einige tropische Früchte und Orangenschale aufeinander. Bei Belüftung zeigt sich das Zuckerrohr blumig, dazu kommen karamellisierte Noten, Vanille und Schokolade. 8,8: Am Gaumen ist der Auftakt köstlich mit blumigem und mineralischem Zuckerrohr, starkem Fass-Einfluss mit Nüssen, Kakao, Leder, würziger Vanille. Die Eiche ist deutlich spürbar, ebenso verschiedene Fruchtaspekte mit Rosinen, tropischen Früchten und Orangenschale. 8,8: Der Abgang ist lang, trocken und tanninhaltig, lecker und ausgewogen, mit grasigem Zuckerrohr, vielen Gewürzen wie Zimt, Muskatnuss, Vanille, Pfeffer sowie karamellisierten, gerösteten Nüssen, während die Früchte getrocknet und zitrusartig sind.
Bewertung von Vincent D
Ich fand ihn deutlich besser als den 7er, den ich probieren konnte. Klar holzig, aber nicht überwältigend. Mehr Genuss, wahrscheinlich auch zugänglicher. Ein kraftvoller Abgang mit einer Bitterkeit, die durch eine angenehme Süße ausgeglichen wird. Nachtrag: Er ist trotzdem SEHR holzig. Aber die Gewürze retten das Ganze. Seltsame Serie.
Bewertung von Jarek
So subjektiv kann das Geschmacksempfinden sein… bei mir kam das „Wow!“ schon beim Öffnen der Flasche. Fruchtig, würzig, holzig, immer noch unverkennbar ein Agricole. Daneben aber fast etwas funky. Keinesfalls schlechter als die anderen Brüder aus der Reihe. Gemeinsame Verkostung kommt aber erst wenn auch No 5 auf dem Tisch steht. Nachtrag: Heute endlich alle vier Ephemeres zusammen verkostet. Sie sind alle vier sehr gut und ich kann kaum einen Favoriten ausmachen. No. 6 gefällt mir an der Nase sehr gut, mit den deutlichen Orangen-Noten. Am Gaumen wäre es eher die No. 1.
Bewertung von Jakob
Im Vergleich zu den ersten beiden Les Ephémeres-Releases am fruchtigsten, davon abgesehen zwischen dem 2001er und 2007er angesiedelt - die Würznoten erinnern an den 2001ern, präsentieren sich aber nicht ganz in derselben Intensität. Die durchaus eleganten süssen Holznoten erinnern wiederum an das 2007er Vintage-Release. Erneut eine sehr stimmige Ergänzung zu den ersten beiden Releases, was meine Begeisterung über die Auswahl in der Les Ephémeres-Serie weiter bestärkt. Erneut ein sehr gelungenes Release.
Bewertung von Serge
Hat mir sehr gut geschmeckt … karamellisierte Noten von Orangenschale, Holz, Harz. Hmmm, ich habe mir notiert, dass die orange Farbe des Wachssiegels sehr gut zum Geschmack passt. Waren wohl doch ein paar zu viel 😂 Sehr gut zum Release-Preis 👌
Bewertung von TheRhumhoe
Die Erwartungen sind hoch, wenn es um die Saga der Éphémères geht, und dieser Rum macht da keine Ausnahme. Man entdeckt ein besonders ausgewogenes Profil, das zwischen Kraft und Feinschmeckerei, zwischen Finesse und Ausdruck schwankt. Die Nase ist trocken, intensiv, aber sehr entgegenkommend und wird von einer gewissen Frische begleitet. Man findet alles wieder, was den Ruf von Saint James ausmacht: feine Holznoten, dunkle Noten von Kaffee, Kakao und Schokolade, eine Struktur mit einem Gefühl von Röstaromen und Gewürzen, die das Geruchsprofil perfekt ergänzen. Trockenfrüchte, Zuckerrohr und Tabak vervollständigen das aromatische Bild. Der Auftakt im Mund ist rund und komplex. Man findet die Köstlichkeit von tropischen Früchten, Trockenfrüchten und Schokolade, die trocknende Seite der Tannine, den dunklen Einfluss der Empyreumatik- und Holznoten, die mit den Gewürzen verbundenen Aromen, den Tabak und das Zuckerrohr für die pflanzlichere Seite. Man findet das perfekte Gleichgewicht zwischen Eleganz und Überschwang. Der Alkohol ist sehr gut integriert. Der sehr lange Abgang ist noch trockener. Gewürze, Leder und Holz kommen noch einmal zum Vorschein, während pflanzliche Noten, Tannine und Trockenfrüchte dieses vollständige und farbenfrohe Profil perfekt abschließen. Eine ausgezeichnete Cuvée, reicher als Nummer 7, aber etwas weniger komplex und tiefgründig als Nummer 1 der Serie. Er gehört eindeutig zur Spitzenklasse des Rhum Agricole.
Bewertung von Chrischi78
Der Kampf beginnt schon mit dem Wachsverschluss 😇Dann ist es ein schlner Agricole mit nette würzigen Noten, aber mich begeistert er nicht komplett. Geschmacklich mit Ecken und Kanten erreicht er nicht das schöne runde und reiche Mundgefühl des No.1. Eine leichte alkoholische Schärfe verhindert dann endgültig den Einstieg in die 80!Punkte. Letztlich solide
Bewertung von Leo Krüper
Schmeckt wie ein kontinentaler Caroni, nur als Agricole. Super Farbe und Nase. Ich vermute fast etwas überlagert, dadurch sehr intensive Geschmäcker nach Teer, Aschenbecher und roten Früchten. Kriegt aber gerade noch die Kurve und driftet nicht komplett in Bitterstoffe ab. Kein Rum für Anfänger.
Bewertung von cigares
Erstes RumX-Treffen. Eine volle Nase von tropischen Früchten mit viel Vegetation und trockenen Kräutern, gelben Früchten und auch Zitrusfrüchten. Am Gaumen ist er vollmundig, sehr fruchtig, aber immer noch mit trockenen Kräutern. Das Holz ist ausgeprägt, harmoniert aber gut mit den anderen Aromen. Der Abgang ist ziemlich lang mit etwas Gebäck, Gewürzen und trockenen Kräutern.
Bewertung von Djehey
Vergleichende Verkostung der Éphémère 7, 6, 5. Ich hatte bereits die Gelegenheit, eine Flasche der Éphémère 1 zu genießen. Insgesamt spürt man sofort die Martinique. Man könnte auch die Handschrift von Saint James erkennen, mit seinem holzigen Charakter, der ins Empyreumatische geht. 7: Die Nase ist geschlossener als bei den anderen beiden, aber der Gaumen zeigt eine schöne Balance mit einem nicht zu dominanten Holzton. 5: Profil ist holziger und würziger, aber auch mit einem Hauch von Kleber, Lack und Menthol, die man im Mund wiederfindet. Vanille ist auf dem Finish gut präsent. 6: Er scheint mir eine Art Verbindung der beiden vorherigen zu sein. Schöne Länge. Am Ende sind das drei tolle Rums. Die Präferenz hängt vom persönlichen Geschmack ab. Für mich persönlich ist der 7 mein Favorit, gefolgt vom 6 und schließlich dem 5.
Bewertung von Lukas Jäger
Konträre Welten: Wenn dieser Rum im Glas atmet und auf mich wartet, kann ich es kaum erwarten, denn ein süßlich-fruchtiger Geruch lockt mich an. Von No. 1 und 7 war ich nur semi-begeistert; nicht schlecht, aber auch nicht mein Highlight. Beim genaueren "Hinriechen" dann ordentlich Fass, aber auch fruchtige Zitrusaromen und ein wachsartiger Geruch. Am Gaumen dann leider eine volle Enttäuschung: Sauer und bitter, viel Holz, Tannine und die Zitrusaromen schmecken maximal noch wie ein Schneidebrett aus Holz, auf dem irgendwelche Zitrusfrüchte geschnitten wurden. Für mich leider weit weg von einer Spitzenabfüllung. Keine Ahnung, wie man diesem Rum um die 90 Punkte geben kann…
Bewertung von Maxence
Eine weitere Abfüllung aus der "Les Éphémères" Serie von Saint James. Die Nase ist fantastisch mit großartiger Balance und aromatischer Tiefe. Am Gaumen ist die Alkoholintegration nicht ganz so gut wie in der Nase. Dennoch sind die Aromen ziemlich ähnlich, auch wenn er etwas trockener wirkt. Ein sehr guter Agricole!
Bewertung von HenryL
Im Vergleich zur No. 1 deutlich intensiver in der Nase. Eine extreme Bananennote sticht am meisten hervor, ungewohnt aber geil. Der Alkohol ist hier allerdings auch scharfkantiger. Knappes Rennen, nach dem ersten Eindruck liegt die No. 1 für mich wegen des besser integrierten Alkohols einen Punkt vorne
Bewertung von Andi
Agricole mit wums, leichte karamell und orangen/zitrusfrucht nuancen… Ich werde ihn noch mal bei Gelegenheit verkosten.
Bewertung von Boletus
Bei St. James besteht meiner Erfahrung nach immer die Gefahr einer überlagerten Holzigkeit, wobei die von mir probierten Abfüllungen der Éphémères-Serie bisher davon ausgenommen waren. Auch hier weist der Geruch zunächst nicht auf zu viel Fasskontakt hin, auch wenn neben einer angenehmen Fruchtigkeit schon eine würzige und dunkle Holzaromatik mitschwingt. Der fruchtige Auftakt des Geschmacks gewinnt dann jedoch zunehmend an Säure und nimmt letztlich die Abbiegung zur massiven, polierten Eiche mit merklichen Bitternoten. Walnüsse mit dickem Häutchen, zulange gezogener Schwarztee - sodass er fast an Espresso erinnert - und Herrenschokolade sollte man ebenso mögen, wie ausgeprägte Gewürznoten mit pfeffrigen Ansätzen in Richtung Piment, Muskatnuss und Nelken. Für meinen an Bitterkeit gewöhnten Gaumen ist das schon noch erträglich, weshalb mir dieser Rhum ziemlich gut gefällt, aber recht viel mehr dürfte es dann auch nicht sein.
Bewertung von zabo
Da hatte ganz vergessen diesen beim Tasting zu bewerten. Was mir aber in Erinnerung bis heute bleibt ist die Orange in Assoziation mit dem Siegel der Flasche. Mir hat er schon sehr gut geschmeckt nur der Orangengeschmack war mir ein wenig zu dominant.
Bewertung von Timo Groeger
Als ich die Bewertungen gesehen habe, wusste ich auch nicht mehr. Ist gut, aber das war es dann auch für mich schon, ist keine 8,5, wahrscheinlich weil die Orangenschale (mag ich ja nicht so), hier Vanille, Karamell und Holz zu sehr übertüncht.
Bewertung von Julien Ries
Die Nase ist viel ausdrucksstärker bei exotischen Früchten: geröstete Ananas, kandierte Orangenschale, die eine leichte Bitterkeit mitbringt. Das ist der fruchtigste Rum der Kollektion. Man riecht auch reife Mango und Marzipan, das die Nasenflügel leicht austrocknet. Vanille und Pfeffer bleiben präsent. Eine zweite Nase bringt sehr staubige Eichennoten mit sich. Der Gaumen bestätigt die Nase mit der Dominanz der Früchte in diesem flüchtigen 6er. Viele eingekochte Früchte, aber auch Orangenmarmelade. Es ist auch der pikantere der Serie, der den Rachen erwärmt. Der Alkohol ist dennoch hervorragend eingebunden. Die Vanille ist weiterhin gut spürbar. Das Holz ist hingegen zurückhaltend. Der Abgang ist lang, aber im Vergleich zum 7er moderat. Die fruchtigen Noten bleiben lange präsent, und die Schärfe wärmt die Zunge lange nach. Ich mag ziemlich fruchtige Rums sehr. Mehr als die sehr würzige oder empyreumatische Seite mancher alter Rums. Die Bitterkeit könnte stören, aber mir hat es sehr gut gefallen.
Bewertung von Nivius
Auf den Les Ephemeres war ich richtig gespannt, weil er den Eindruck macht, etwas Besonderes zu sein. Und ich finde, er ist tatsächlich ein schöner und leckerer Rum, allerdings teile ich auch Gunnars Einschätzung zum Hype und dass er mir keine 120 € wert wäre, geschweige denn den späteren Wiederverkaufspreis. Zum Geschmack: Die Assoziation zu einer gekalkten Wand teile ich absolut, und ich finde, dass man das trotz der Süße und Fruchtigkeit noch durchschmeckt. Außerdem finde ich hier eine schöne Fruchtigkeit, sogar mit Anklängen von Früchtetee und Kräutern, Holz, eine gewisse Modrigkeit/Meerwasser und Klebstoff. Am Ende nehme ich noch eine gewisse Adstringenz/Pfeffrigkeit/Zimt wahr. An den RumClub Depaz kommt er für mich aber nicht ran, da ihm dafür die Komplexität fehlt. Da ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht allzu viele gelagerte Agricole verkostet habe, fehlt mir vermutlich auch noch etwas an Referenz.
Bewertung von Speedflo
Ich habe ein Crosstasting gmacht mit den Saint James les Éphémèresn°5-7. Allesamt sehr leckere rum, aussgewogen, holzig, würzig, typisch martinique N°5 find ich alles in allem am spannendsten,obwohl mir in der Nase n°6 am beste zugesagt hat.
Bewertung von Tafia Guildive
Nase: initial leicht Terpentin, dann Cola, Zimt, gerösteter Marshmallow, braune Butter, Mais, Eiche, Maggi/Kräuter, Nelke, Gras, zum Ende Cola und Terpentin mit Eiche und einem Hauch Zitrone. Sehr Angenehme Nase, sehr Bourbonlastig. Gaumen: Zimt, Eiche, Popcorn, Kräuter, röstig, Mais, dunkle Bitterschokolade, Kakao, Cremig mild aber intensives Holz, Mineralig-erdig, Am Ende verbranntes Karamell und Paprika. Im Abgang mittellang, Eiche bleibt noch länger Auf der dunklen Seite zuhause, sehr gut! Wer Holz mag, wird hier Spaß haben.
Bewertung von Morgan Garet
Die Beine sind fett an den Glaswänden. Erste Nase mit gewachstem Holz, leichten Noten von tropischen Früchten und gerösteten Mandeln. Dann öffnet er sich mit Früchten, Schokolade und Karamell, die alle von diesem betörenden gewachsten Holz umhüllt sind. Nach langen Minuten setzt sich Vanille durch. Eine Note von Kirsche taucht kurz auf. Am Gaumen ist es ein Genuss! Man nimmt die gleichen Akteure wie in der Nase und beginnt von vorne. Dann machen sich Unterholz und Gewürze auf der Zunge breit. Langer Abgang mit Gewürzen und Karamell.
Bewertung von Fabrice Rouanet
Die Nase ist sehr intensiv und ausdrucksstark; fruchtig mit gekochter Banane, Kompott aus reifen Früchten, kräftigen Gewürzen (schwarzer Pfeffer, Zimt) und ausgeprägten Empyreumanoten: dunkle Schokolade, Zigarrenkiste, intensives Holz und schließlich eine intensive alkoholische Note.Am Gaumen ändert die Aromatik ihre Tonalität, und dieser Fassrohwein entführt uns mit einer starken alkoholischen Intensität, dominanten Gewürzen und tanninhaltigen (adstringierenden) Holznoten. Der Abgang ist sehr lang, zuerst mit Alkohol, dann mit Gewürzen und Holz und schließlich mit Früchten und Zimt. Ganz am Ende des Mundes finde ich eine Aromatik von Unterholz und Pilzen.Sehr schöne Entdeckung.
Bewertung von TheJackDrop
Ich bin etwas verwirrt nach den Nummern 5 und 7, wobei mich die 7, die ich zuerst probiert hatte, umgehauen hat, aber schließlich sehen sie alle gleich aus oder fast gleich... Bald wird es ein Tasting 1 vs. 6 Seite an Seite geben, um zu vergleichen.
Bewertung von Nils123
Gefällt mir ausgesprochen gut. Schöne Orangenoten in Verbindung mit Kakao, Holz und Würze. Ein traumhafter langer Abgang auf der Zunge.
Bewertung von Nando70
Ein komplexes Bouquet erwartet dich... Frische Noten, ein floraler Duft, der die Nase kitzelt, alles auf einem Bett aus fruchtiger Süße... Was für ein Auftakt! Dann am Gaumen... Ein sanfter Einstieg, der zu würzigen Noten übergeht, und schließlich zeigt sich das Holz in recht kurzer Zeit... ABER was für ein Gleichgewicht... Im Abgang zeigt sich zunächst eine leichte Adstringenz, doch das Fassholz und die Würze folgen sofort. Warte einen Moment, bevor du einen weiteren Schluck von diesem Nektar nimmst, und genieße den langen Nachhall des Holzes... Spitze! Ein hervorragender Rum zum Probieren und zum Haben.
Bewertung von Rene Pfeiffer
Querverkostung der 4 Ephemeres Saint James: Der 2001 ist mit Abstand der Beste. Toller ausgewogener Agricole, welcher in der Runde zwar der Älteste ist mit 20y, aber nach dem 2007, was der jüngste ist, am wenigsten nach Holz und bitter schmeckt. 2007: nett, eher fruchtig, 8,3. 2006: bitter und holzig im Vergleich, 7,9. 2005: ausgewogen (8,5), aber nicht so fein wie der 2001 (8,9).
Bewertung von Schnapsschuesse
Der braucht vor allem erstmal etwas Luft, für jeden, der kein beinharter Agricole-Fan ist. Wenn dann nach fünf Minuten der Alkohol etwas verflogen ist, wird's enorm fruchtig in der Nase. Zestige, ölige Orange, bittere Zitrusnoten, tropisches Holz, leichtes Karamell. Wachs, Klebstoff und etwas Schokolade dahinter. Kräftig, leicht würzig und sehr einnehmend. Am Gaumen dann dick, süß und deutlich milder im Alkohol als noch in der Nase. Auch hier spielen Orange und Karamell die erste Geige, überraschend süß dabei. Abgelöst von Holz, Schokolade, dem Ansatz von Lack und würziger, nicht schnapsiger Schärfe. Im Abgang dann durch und durch Agricole, wenn auch dunkler in der Frische. Lang anhaltend, enorm potent und fruchtig.
Bewertung von Émile Shevek
In der Nase weich und frisch mit Noten von Lösungsmitteln, Tabak, unreifen Früchten, Milchschokolade, feinen Gewürzen und leicht süßem Holz. Am Gaumen reichhaltig und würzig mit Tabak, Holz, karamellisierten Haselnüssen, Milchschokolade, einigen leichten Gewürzen und süßen Trockenfrüchten im Abgang, dazu eine feine pflanzliche und zitrusartige Note. Köstlich und angenehm mit einer starken Persönlichkeit.
Bewertung von Gregor
Erst etwas stehen lassen. Nase: okay bis interessant; Kirsche, Mokka, etwas Alkohol erinnert an Mon Cherry. Mund: glasierte rote Kirsche; Brombeere; Zwetschgen; etwas schwarze, leicht salzige Schokolade, das Metallische und der Alkohol sind nicht so gut eingebunden, trotz des Alkohols könnten die Aromen intensiver sein. Mittlerer Abgang.
Bewertung von Roman Lelek
Die Farbe – die mag ich echt, sie liegt zwischen Braun und Rot, von oben sieht sie golden aus. Die Nase – zuerst rieche ich Kleber, Holz, Vanille und etwas tropische Frucht – Orange? Der Gaumen – komplex mit schönem Ende – ich spüre ihn noch nach mehreren Minuten. Ich nehme Kleber, warme, würzige, holzige Töne wahr..
Bewertung von Filip Šikula
Der beste der vier bis jetzt, aber ich habe noch sieben vor mir. Perfekt integrierter Alkohol, nichts brennt, die Frucht geht in den technischen Abgang über. Ein bisschen anstrengend, aber ich denke, man kann es überleben :-)
Bewertung von Nika
Den "technischen" Teil mochte ich nicht. Aber den muffigen und fruchtigen Charakter fand ich gut. Als ich daran roch, nahm ich zuerst etwas Gras wahr, aber das war nur für einen Moment da.
Bewertung von Barnagricole
Hätte eine kleine zusätzliche Reduktion vertragen können. Sehr gut, mit gelben Früchten, aber im Abgang fehlt es an Ausgewogenheit.
Bewertung von Michal S
Etwas schwächer als Nr. 1, vor allem im Geschmack, aber immer noch ein sehr guter Rum, den man probieren sollte.
Bewertung von Niko
Ich habe ihn auf dem Rhumfest Paris probiert, der jüngste ist sehr interessant, aber vielleicht ein bisschen unter seinen Vorgängern in meiner Erinnerung (vor allem der 1), wir bleiben auf hohem Niveau im Martiniquais dieses Alters!
Bewertung von Gyuli
Nase: Der Geruch ist ungewöhnlich stark von Nüssen wie Mandeln, Erdnüssen und Haselnüssen geprägt. Danach zieht kurz eine Traubennote vorbei, gefolgt von einem Duft, der an frisch gebackenes Brot erinnert. Beim nochmaligen Riechen ist klar Nagellackentferner zu erkennen, dazu kommt Pfeffer. Bei den Gewürzen bin ich mir nicht sicher, aber es mischt sich auch ein Geruch, der an ein indisches Restaurant erinnert. Alkohol ist kaum spürbar. Geschmack: Nase und Geschmack unterscheiden sich. Es schmeckt, als würde man an Stroh kauen, fast wie das Essen eines alten Romans. Beim Trinken von Rye Whiskey kommen schwere Malznoten zum Vorschein. Beim zweiten oder dritten Schluck schmeckt man getrocknete Blumen, Leder und Eiche. Abgang: Es fühlt sich an, als hätte man etwa einen Liter Maistee mit einem Hauch Mandel getrunken. Ein sehr lang anhaltendes Gefühl von Schwere und Eiche bleibt zurück. Selbst lange danach bleibt der Geschmack von gekochtem Getreide im Mund.
Bewertung von Quentin Leseigneur
Eine sehr schöne, vollständige, runde und leckere Nase. Im Mund ist er kräftig,holzig, erinnert an einen alten Schnaps und reinen Zuckerrohrsaft.
Bewertung von Alex1981
Weniger ausdrucksstark als die ersten beiden, ein bisschen weich
Bewertung von Rhum Mirror 🇧🇪
🔥 Saint James – Les Éphémères 2006 (Nr. 6) – 54,4 % Die Éphémères-Serie hat bei ihrem Erscheinen Eindruck gemacht: vier vertrauliche Abfüllungen, Fassstärke, aus alten Jahrgängen ohne Nachfüllung (ohne Auffüllen der Fässer). Eine seltene Praxis, die den Alterungsausdruck verstärkt. Zwischen 2.700 und 5.000 Flaschen je nach Referenz, ein schlichtes und geheimnisvolles Packaging (schwarzes Glas, Unterscheidung durch Wachs und Nummer) und ein überraschend fairer Preis für diese Kategorie (115–125 €) – die Serie hat schnell Kultstatus erreicht. Ein kleiner, cleverer Wink: Die Nummern 1, 7, 6 und 5 beziehen sich auf die Jahrgänge... und zusammengesetzt ergeben sie 1765, das Gründungsjahr der Brennerei. Hier entspricht die Nr. 6 dem Jahrgang 2006, abgefüllt mit 54,4 %. Nase: Früchte, Zitrus, erdiges Holz. Gaumen: kraftvoll, würzig, holzig, fruchtig, mit schönem Volumen. Abgang: lang, Gewürze und Früchte, dann übernimmt nach und nach das Holz, begleitet von einer mentholigen Note. Ein intensives Profil, noch sehr fruchtig, aber schon stark vom Holz geprägt.
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Expertenbewertungen
2 Kritiker haben ihn bewertet, im Schnitt 8,5/10. Rezensionen von RumX-Blog-Partnern, unabhängige Experten, die diesen Rum probiert, bewertet und beschrieben haben.
Expertenbewertung von Rhummer
Vollständige Review lesen →Wenn ich einen Vergleich zum Saint James 2006 von Excellence Rhum ziehen soll (den ich vor einiger Zeit rezensiert habe), mag ich diese Ausgabe lieber: runder, eleganter... mehr nach meinem Geschmack. Dieser Nr. 6 bleibt aber trotzdem ein guter Rum, den man probieren sollte.
Expertenbewertung von Préférence Rhum
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Eckdaten von Saint James Les Éphémères - N°6 2006
Ein Rhum Agricole AOC aus Martinique, destilliert von Saint James, mit 54,4%.
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